Baden im Altrhein
… „Ich brauche nicht mehr als 2000 Liter Heizöl im Jahr“, erzählt er stolz. Im Winter, als während der Rohbauphase draußen Minusgrade herrschten, wurden im Raum noch 17 Grad Celsius gemessen.
Die Raumluft wird jetzt im Betriebszustand mit 32 Grad Celsius gefahren bei 50 Prozent rel. Luftfeuchte. Die Wassertemperatur ist etwas niedriger.
Auf Anraten des Heizungsbauers wurde in die Schwimmhalle noch ein Heizkörper eingebaut, der aber bisher vollkommen überflüssig war.
Das Fenster vom Esszimmer, das sich früher über dem Garagendach befand, ist geblieben, so dass man von hier aus in die Schwimmhalle hinuntersehen kann und einen guten Blick aufs Becken hat.
„Dies ist ganz praktisch“, meint der Bauherr, „wenn die Enkelkinder zu Besuch sind und im Wasser toben. Da können wir immer schnell sehen, ob alles o.k. ist.“
Natürlich ist das nicht das einzige Fenster. Durch große Dachfenster flutet Licht in die Schwimmhalle und bis ins Esszimmer.
Das Schwimmbad steht auf Kellerniveau, und durch den Keller des Wohnhauses, in dem noch ein Fitnessraum, die Sauna, ein Dampfbad, eine Infrarotkabine und der Whirlpool untergebracht sind, erreicht man über ein paar Stufen die Swimmingpool-Ebene. Zur Terrasse hin ist ein Vorraum dazwischengeschaltet.
Dicke Thermoscheiben trennen ihn von der Schwimmhalle, so dass er nicht klimatisiert werden muss. Dies spart außerdem Energie.
Hier ist der Ruhebereich und eine kleine Bar mit Zapfanlage untergebracht, wo der Bauherr abends sein Bierchen genießen kann.
Bei schönem Wetter können die Thermoscheiben zur Seite geschoben werden.
Für angenehme Klimabedingungen in der Halle sorgt eine KVS-Entfeuchtungsanlage, ein Hinterwandgerät, das nebenan in der neuen Garage steht. Es saugt die Luft oben an, trocknet diese und bläst sie erwärmt unten wieder ein.
Was die Gestaltung der Schwimmhalle betrifft, so setzte der Bauherr ganz auf die heimische Landschaft. Von einem Künstler ließ er sich die Flusslandschaft des Altrheins malen, wie sie tatsächlich in dieser Gegend so zu sehen ist. Auch die Burgruine ist keine Fiktion.
„Es hat eine Weile gedauert“, erinnert sich der Bauherr, „bis ich zu diesem Bild die passenden Lampen gefunden habe.“Jetzt spenden die Fackelimitationen an der Burgruine Licht. …