Gemeinsame Wasseraufbereitung
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Im Mittelpunkt der
Wasseraufbereitung steht der Sopra-Mehrschichtfilter.
Während also die Pooltechnik aufwendig gehalten ist, legte der Bauherr auf eine eher sparsame, zurückhaltende Gestaltung des Raumes Wert.
Einzig ein Kunstwerk aus Keramik und Metall an einer Wand, dass er vor einiger Zeit erworben hatte, prägt den Raum. Ansonsten sind die Wände in schlichtem Weiß.
Eine abgehängte Decke nimmt die Form des Beckens auf. Praktisch dabei: Zum einen wird die Luft oben über das Deckenfries abgesaugt, zum anderen konnten in die Beckenkontur Neonröhren integriert werden. Das Lichtband zeichnet im Dunkeln die Kontur des Beckens nach und schafft so wieder eine ganz andere Atmosphäre im Raum.
Noch zur Schwimmhalle gehörend, aber durch eine Wand abgetrennt, wurden in einem separaten Teil eine finnische Sauna, ein Dampfbad und der Ruheraum untergebracht. Dieser Teil ist klimatechnisch von der Schwimmhalle getrennt, um hier einen kühleren Bereich zu schaffen.
Nur über eine einzige Tür gelangt man vom Ruhebereich in die Schwimmhalle. ein Austritt ins Freie existiert nicht.
“Die Detailplanung und Ausführung waren ein dynamischer Prozess zwischen dem Architekten, dem Bauherrn und uns”, meint Joachim Stiber abschließend, was von allen Beteiligten viel Flexibilität und dauernde Präsenz erforderte.
Nach rund einem Jahr Bauzeit konnte die Anlage übergeben werden, mit der sich der Bauherr auch noch nach einer längeren Betriebszeit zufrieden zeigt.