Grundwissen Beckenreinigung

Es gibt verschiedene Absaugbürsten. Welche man nehmen sollte, hängt nicht so sehr vom Geldbeutel ab, eher von der Pumpenleistung und Beckengröße. Hier nur einige Hinweise.

Hat die Filterpumpe eine geringe Leistung, ist eine kleine Bodenbürste sinnvoll. Ist eine dünne Folie von 0,2–0,4 mm im Becken, sollte man von Absaugern mit seitlichen Borsten Abstand halten, die Folie könnte sehr schnell perforiert werden.

Ist das Becken groß und ist z. B. eine 15 cbm/h-Filterpumpe installiert, kann der Bodenabsauger ruhig auch etwas größer sein, dann ist alles möglich, bis hin zum Modell “Fairlock”.

Ist keine Pumpe vorhanden, wie bei kleinen Kinderbecken, kann man auch den Boden absaugen. Man schließt einen Wasserschlauch mit einer Gardena-Kupplung an einen “Venturi-Bodenabsauger”, dreht den Wasserhahn auf und sieht, wie dann der Schmutz angesaugt wird und in einem kleinen Beutel verschwindet. Vielleicht nicht gerade ideal, ist aber die einzige Möglichkeit.

Es gibt Menschen, für die stellt das manuelle Absaugen des Beckenbodens den schönsten Moment in der Woche dar. Absolute Ruhe, kein Handy und eine leichte, lockere Arbeit – und wenn es drei Stunden dauert, dann dauert es eben drei Stunden. Ist man fertig, sieht man, was man getan hat. Es gibt aber auch Menschen, die haben weder Zeit, noch Lust, noch die Geduld. Auch für diese gibt es Lösungen.

Praxistipp

Ist der Beckenboden stark verschmutzt, z. B. nach einer dreiwöchigen Urlaubsfahrt, sollte man zunächst den Boden mit einer separaten Beckenbürste schrubben.

Ist der Schmutz gelöst, die Filterpumpe ausschalten, damit der Dreck sich wieder auf den Boden setzen kann. Dann mit einem Bodenabsauger ohne Bürsten (Flex a Vac) den Boden absaugen. Diese Methode ist schneller und weniger mühevoll.

Bei Hallenbädern sollte man eigentlich auf einen manuellen Bodenabsauger mit Teleskop-Stange ganz verzichten. Ausgezogen stößt man leicht mit dem Ende der Stange gegen die Decke, Wände und verursacht leicht Schäden. Hier bietet sich ein Automat an.

Automaten

Da gibt es zunächst die Gruppe der kleinen Automaten, die über einen Saugschlauch an die Filteranlage angeschlossen werden und somit über die vorhandene Filterpumpe angetrieben werden. Diese Automaten kosten zwischen dreihundert und rund eintausend Euro. 

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