Grundwissen Pumpentechnik

Die Schwimmbadpumpe ist der Herzmuskel Ihres Schwimmbades. Eine Einführung in die Technik.

Schwimmen ist gesund. Der Kreislauf wird angeregt, man kann sich entspannen und das Herz wird trainiert.

Ein Vergleich, der mit der Schwimmbadtechnik gut standhält: Auch für den Pool gibt es ein „Herz”, das richtig gepflegt werden will und eine zentrale Rolle spielt. Ohne eine Filteranlage läuft nichts. Der „Bewegungsmacher” ist dabei die Badewasser-Umwälzpumpe.

Eine gute Planung vor dem Bau hilft nicht nur, eine wirtschaftliche Anlage zu betreiben, sondern vermeidet auch erhöhten Wartungsaufwand, Betriebskosten, Energieverschwendung sowie unangenehme Reklamationen.

dsc_1576.jpgAutor Armin Herger (li.) mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Hermann Speck.

Meist geht es dabei nicht nur um die Pumpe selbst, sondern um die gesamte Anlage. Die häufigsten Fehler beim Einbau sind zu klein dimensionierte Verrohrungen, undichte oder zu lange Saugleitungen, zu verwinkelte oder verklebte Leitungen und unzureichende Absperrhähne.

Genauso werden Filteranlagen samt Pumpe auf Kunststoff-Grundplatten installiert, die Körperschall begünstigen und somit unangenehme Geräusche verursachen.

Der richtige Standort ist von großer Bedeutung: Frostsicherheit, sehr gute Be- und Entlüftung, gute Zugänglichkeit für die regelmäßige Wartung und Instandhaltung.

So muss beispielsweise das Saugsieb regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden, bei Außenbecken wöchentlich. Auch sind Dichtungen Verschleißteile, die eventuell gewechselt werden müssen.

Die anschließende richtige Pumpendimensionierung definiert sich nach dem Anlagen-Umwälzvolumen-Strom. Bei einem angenommenen Schwimmbecken mit 50 cbm Inhalt und einer durchschnittlichen Belastung ist von einer Umwälzzeit von 5 Stunden auszugehen.

Das bedeutet, das 50 cbm Becken sollte innerhalb von fünf Stunden umgewälzt werden. Daraus ergibt sich ein mittlerer Volumenstrom von: 50 cbm : 5 h = 10 cbm/h. 


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