Hallenbad im Kohlenkeller

Auch sechs Meter unter der Erde lässt sich ein Hallenbad realisieren. Ein Bericht aus dem Kohlenkeller der Schlosspark-Residenz.

„In den ehemaligen Kohlenkeller eines zwar denkmalgeschützten aber völlig heruntergekommenen Objektes ein Schwimmbad mit Fitnessbereich einzubauen, ist sicher auch für ein Schwimmbadbau-Fachunternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung keine alltägliche Aufgabe“, berichtet Joachim Fraatz aus dem niedersächsischen Wedtlenstedt.

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Der Schwimmbadbau-Experte der bsw-Mitgliedsfirma Fraatz-Technik GmbH war auf Empfehlung mit Planung und Ausführung dieses Projektes auf dem ehemaligen Gelände einer Schlossanlage in Schwerin beauftragt worden.

Zum Hintergrund: Eine Investorengruppe hatte den gesamten Komplex erworben, um daraus unter dem Titel „Schlosspark-Residenz“ eine Wohnanlage mit rund 100 Eigentumswohnungen zu errichten.

085752_bild_01_fraatz.jpgSechs Meter unter der Erde entstand in einem ehemaligen Heiz- und Kohlenkeller ein Schwimmbad mit Fitnessbereich.

Der für das Schwimmbad vorgesehene Raum lag rund sechs Meter unter der Erde und war jahrzehntelang als Heiz- und Kohlenkeller genutzt worden.

„Abgeschnittene Heizungsleitungen, alte Kesselfundamente, abbröckelndes Putz- und Mauerwerk, überlagert von einer dicken Rußschicht, waren bei der ersten Besichtigung trotz zwei Leuchtstoffröhren unter der Decke nur schemenhaft zu erkennen“, erinnert sich Poolexperte Joachim Fraatz. 


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