Hallenbad im Kohlenkeller
Gleichwohl lieferte die bsw-Mitgliedsfirma nach der ersten Baubegehung, bei der auch alle anderen beteiligten Gewerke von Architekt über Statiker, Baufirma bis hin zum Elektriker geladen waren, umgehend Entwürfe und Angebotsunterlagen für den Bauherrn.
Anschließend erfolgte eine weitere Baubesprechung mit allen Beteiligten. „In einem besonderen Protokoll wurden unter unserer Federführung die Aufgaben aller einzelner Gewerke, die konkreten Bauablaufpläne sowie die Zeichnungen des Gesamtkonzeptes aber auch der Detailarbeiten für die einzelnen Gewerke festgehalten“, fasst Joachim Fraatz die ersten Schritte des Schwimmbadbaus in der Schweriner Schlosspark Residenz zusammen.
Die Abwicklung erfolgte dann relativ reibungslos, obwohl von den 50 beteiligten Gewerken ständig einige ausgewechselt werden mussten.
Natürlich waren die Fortschritte beim Bau des Schwimmbades – Beckenbau, Filtertechnik, Dampfsperre und Entfeuchtung – für alle in dem gesamten Komplex tätigen Handwerksunternehmen ständig ein begehrtes Besichtigungsobjekt.
„Auf einem kleinen Plateau vor unserem Kohlenkeller“, so Fraatz, „standen teilweise bis zu 20 Personen und stellten uns Fragen zu unseren Tätigkeiten.
Zudem überwachten Vertreter des Denkmalschutzes ständig auch die Arbeiten an der Schwimmbadanlage, wobei im Vorfeld selbst die Fliesenart und das Muster des Schwimmhallenfußbodens vorgeschrieben wurden.
Zwischenzeitlich ist die kleine Wellnessanlage seit über einem Jahr problemlos in Betrieb und wird auch von den 100 Wohnungseigentümern – leider nicht allen – regelmäßig besucht.“
TECHNIK IN KÜRZEFreistehendes Becken aus Isostone-Elementen, innen liegende Treppe, Alkor-PVC-Gewebe-Auskleidung, dreiseitige Überlaufrinne der Gaibler GmbH, Filteranlage von Behncke, Dosiertechnik von ProMinent, Dampfsperre, Entfeuchtung und Hallenheizung über Schlitzschienen, Unterwasserscheinwerfer und Gegenstromanlage von fluvo. Zudem Sauna mit Tauchbeckenanlage und umlaufender Fußbadestraße. |