Häufige Fragen zur Bauphysik
… Durch die Dampfsperre wird verhindert, dass Wasserdampf in die Konstruktion eindringt. Daher kann das Mauerwerk nach außen austrocknen. Aufgrund der hohen Temperatur in der Schwimmhalle liegt die Diffusionsrichtung der Feuchtigkeit generell von innen nach außen. Dadurch kann die Außenwand von außen nach innen nicht durchfeuchtet werden und bleibt trocken.
5. WIE VERMEIDET MAN GANZ ZUVERLÄSSIG TAUWASSERSCHÄDEN?
Um Tauwasserschäden in der Schwimmhalle zu verhindern, muss die Oberflächentemperatur der Wände über der sogenannten Taupunkttemperatur von circa 23 Grad Celsius liegen.
Ist dies nicht der Fall, dann ist die Wärmedämmung des Außenbauteils zu gering. Am sichersten vermeidet man Tauwasserschäden durch eine rundum geschlossene Innendämmung mit aufkaschierter Dampfsperre wie beispielsweise dem ISO-PLUS-SYSTEM.
Dieses System hat sich bewährt, weil Wärmebrücken vermieden werden, und die Wärmedämmung sorgfältig verlegt und auch kontrolliert werden kann. Die gesamte Fläche ist dampfdicht.
6. WELCHE VORSCHRIFTEN GELTEN FÜR SCHWIMMHALLENBAUTEILE?
Außenbauteile wie Wände und Decken müssen die Mindestanforderungen beim Wärmeschutz erfüllen. Diese sind in der Wärmeschutz-Verordnung definiert.
Außerdem muss jedes Bauteil bauphysikalisch überprüft werden. Dazu empfiehlt sich der Nachweis nach DIN 4108. Dieser Nachweis sollte vor Baubeginn für jedes Bauteil der Schwimmhalle erstellt werden.
Er gehört zur Sorgfaltspflicht von Planern und ausführenden Handwerkern. ISO bietet derartige Nachweise als Partner-Service an.
7. WAS FORDERT DIE WÄRMESCHUTZ-VERORDNUNG FÜR DEN BAU VON SCHWIMMHALLEN?
Schwimmhallen sind hinsichtlich der Wärmedämmung wie Wohnräume zu betrachten. Hierfür legt die Wärmeschutz-Verordnung Maximalwerte für den Heizwärmebedarf fest.
Bei Ein- und Zweifamilienhäusern kann das sogenannte Bauteilverfahren angewendet werden. So dürfen die Bauteile einer Schwimmhalle bestimmte k-Werte nicht überschreiten (siehe untenstehender Kasten):
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8. IST BEI KELLERWÄNDEN EINE AUSSENDÄMMUNG SINNVOLL UND NOTWENDIG?
Kellerwände gegen Erdreich werden in der Regel in Beton ausgeführt und sollten daher sinnvollerweise mit mindestens 6 cm Dämmstoff von außen wärmegedämmt werden. …