Häufige Fragen zur Bauphysik

Die Wand bleibt so auf der Innenseite behaglich warm, der Wärmeabfluss wird spürbar reduziert und die nebenliegenden Räume werden nicht unnötig erwärmt.

10. WELCHE BEDINGUNGEN SIND FÜR WANDMALEREIEN ZU SCHAFFEN?

Unabhängig von der späteren Gestaltung der Schwimmhallenwände muss die Wandkonstruktion bauphysikalisch sicher ausgeführt sein, das heißt es darf sich weder an der Oberfläche noch im Wandinneren Kondensat bilden.

Durch hochwertige Innendämmung mit Dampfsperre wird dafür die wichtigste Voraussetzung geschaffen.

Auf der Aluminium-Dampfsperre kann dann mittels systemgerechter Haftbrücke der Schwimmhallenputz oder – speziell bei geplanter Malerei – ein Malgrund aufgebracht werden. Gerade bei Malereigestaltung sollte man auf ein bewährtes Gesamtsystem zurückgreifen, bei dem alle Komponenten (Wärmedämmung, Dampfsperre, Gestaltung) aufeinander abgestimmt sind.

11. WIE KÖNNEN BEGRÜNTE FLACHDÄCHER AUSGEFÜHRT WERDEN?

Bei Flachdächern ist immer auf eine hochwertige Feuchtigkeitsabdichtung an der Oberseite zu achten. Für einen sicheren, wurzelfesten Aufbau der Konstruktion gibt es DINgerechte und praxisbewährte Aufbauten.

Dabei sind auch die Lage und die Dicke der Wärmedämmung festgelegt. Prinzipiell gibt es zwei Varianten:

  • Die Warmdachkonstruktion, bei der die Feuchtigkeits-Abdichtung oben auf der Wärmedämmung angebracht ist und
  • das sog. Umkehrdach, bei dem der Dämmstoff auf der Feuchtigkeits-Abdichtung angebracht ist.

Auf der Innenseite ist bei Flachdächern eine zusätzliche Wärmedämmung mit Dampfsperre sinnvoll, da dadurch der nahtlose Übergang zur Dampfsperre der Außenwände geschaffen wird. Durch die verschiedenen Folien und Sperrschichten im Flachdach ist diese Konstruktion im Einzelfall gesondert zu überprüfen.

12. MUSS EIN SCHWIMMHALLENDACH IMMER HINTERLÜFTET WERDEN?

Schwimmhallendächer werden oft als Steildach- oder Pultdachkonstruktion ausgeführt. Hierbei greifen die Planer meistens auf Leimbinder- oder Holzsparrenkonstruktionen zurück.
Dabei eignet sich der Zwischenraum zwischen den Sparren oder Pfetten bestens, um den Dämmstoff (Mineralwolle) einzubringen.

In Schwimmhallen hat sich die sog. Vollsparren-Dämmung bewährt. Dabei wird auf die Hinterlüftungsebene direkt über dem Dämmstoff verzichtet. Der Hohlraum wird sparrenhoch mit Dämmstoff ausgefüllt. 

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