Heizkosten senken
… Wer heute eine Schwimmhalle plant, der wünscht sich in erster Linie Komfort und Behaglichkeit, wobei der Wunsch, sich etwas Besonderes zu gönnen, immer mehr an Bedeutung gewinnt. Deshalb werden Schwimmhallen immer individueller und ausgefallener. Bezüglich der Formen und auch der Gestaltung sind heute kaum noch Grenzen gesetzt.
Die Angebote der Hersteller und Fachfirmen sind heute so individuell, dass sich jeder Bauherr sein Traumbad realisieren kann.
Der Gesundheitsaspekt beim Schwimmen daheim wird heute weitergefasst als es die reine körperliche Betätigung und Fitness anbelangt. Der sportliche Aspekt spielt sicher auch eine Rolle. Viel wichtiger werden allerdings die sinnlichen Werte der ruhigen entspannten Atmosphäre in der eigenen Schwimmhalle, so dass sich Körper und Seele erholen können.
Eine sprichwörtlich neue Generation von Schwimmhallen hat sich seit etwa 1995 entwickelt. Anlass dafür gaben die neuen verschärften gesetzlichen Anforderungen an den Wärmeschutz von Gebäuden allgemein und damit auch von Schwimmhallen.
Sie führten zu einer deutlichen Steigerung des Komforts und der Behaglichkeit in Schwimmhallen. Kondensatprobleme werden seither nahezu völlig vermieden, weil die hochwertige Wärmedämmung mit dicht schließender Dampfsperre zum allgemeinen Standard heutiger Schwimmhallen gehört. Sie bietet die Gewähr für sichere Baukonstruktionen und ermöglicht die ansprechende individuelle Gestaltung nach Bauherrenwunsch.
Auf diese Weise sind auch alle Wand- und Deckenoberflächen behaglich warm. Man fühlt sich rundum wohl. Heizkosten von mehreren tausend Euro pro Jahr gehören endgültig der Vergangenheit an. Nach Berechnung der Firma ISO in Offenau kommen zeitgemäße Privat-Schwimmhallen heute mit Heizkosten von rund 3,- Euro pro Tag aus.
Das zeigt auch, dass die Betriebskosten bei weitem nicht mehr die Rolle spielen wie in früheren Jahren. Zudem muss die Heizanlage nicht mehr so groß dimensioniert werden wie früher und auch die Beheizung der Schwimmhalle stellt kaum noch Probleme dar. Die im Neubau gängige Niedrigenergie-Bauweise ist auch durch konsequente Modernisierung beim bestehenden Schwimmbad möglich.
Vorhandene Fenster müssen auf Wärmeschutz und Dichtigkeit geprüft werden. Der für den Wärmeschutz maßgebliche U-Wert der Verglasung sollte nicht über 1,5 W/qmk liegen. Früher übliche 2-fach-Verglasung liegt bei etwa 3,0 W/qmk.
Außenwände und Dach bzw. Decke werden mit einer innenliegenden Wärmedämmung und Dampfsperre beplankt, so dass die Wärme und die Feuchte in der Schwimmhalle gehalten werden. …