Herztraining

Trotzdem soll der Hochdruckpatient seine Absicht, saunazubaden, mit seinem Arzt besprechen.

Was Saunawärme, Luftbad- und Wasserabkühlung betrifft, so badet der Hochdruckpatient ganz normal. Er läßt nur das kalte Eintauchbad fort, weil durch den Wasserdruck der Blutdruck stärker ansteigen würde.

Auch bei Patienten mit zu geringem Blutdruck bessert sich dieser beim Saunabad, weil die Gefäße besser gefüllt werden, und die umlaufende Blutmenge durch Entleerung von “Speichern” zunimmt.

Diesen Saunabesuchern nützen besonders die kräftigen Kaltanwendungen einschließlich des Tauchbeckens. Auch sie sollten auf regelgerechtes Baden achten, also nicht herumstehen, weil beim Stehen der Blutdruck abfallen kann.

Sauna entspannt Körper und Psyche, die Muskeln und nicht zuletzt auch die Muskeln in den Blutgefäßen.

Grundsätzlich kann festgestellt werden, daß Herz und Blutkreislauf durch die Saunawärme und durch die Kaltwasseranwendungen in der Abkühlphase zu Anpassungsvorgängen gefordert werden.

Von besonderer “Belastung” kann dabei aber nicht gesprochen werden, denn der menschliche Körper ist so eingerichtet, daß er sich immer wieder Bedingungen schafft, die einen physiologischen Ausgleich ermöglichen.

Dieser Artikel ist in Ausgabe 18 des pool Magazins erschienen.

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