Klima-Komfort

Dicke Luft” sollte es im eigenen Hallenbad nicht geben. Pool erläutert die Wohlfühl-Parameter des Hallenklimas.

Schwimmhallen dienen in erster Linie der Entspannung und Erholung. Dies wird von verschiedenen Menschen sehr unterschiedlich erlebt. Manche wollen es mehr sportlich, andere eher wohnlich und gemütlich. Voraussetzung ist jedoch in jedem Fall das behagliche Raumklima.

Wovon dies abhängt und wie es energiesparend realisiert werden kann, zeigt der folgende Beitrag.

privat-12_aufm.jpgEine Schwimmhalle erfordert bestimmte Raumluftbedingungen.

Der Begriff Behaglichkeit lässt sich in zwei Unterbegriffe unterteilen, der thermischen und der nicht-thermischen Behaglichkeit.

Unter dem Begriff der thermischen Behaglichkeit sind all die Einflussfaktoren zusammengefasst, die die Wärmeabfuhr des Menschen beeinflussen.

Da der Mensch permanent Wärme produziert, muss er folglich auch permanent Wärme abgeben. Wird diese Wärmeabfuhr zu groß, friert der Mensch und wird sie zu klein, schwitzt er.

Der Mensch fühlt sich unbehaglich, wenn seine Wärmeproduktion im Ungleichgewicht mit der Wärmeabgabe ist. Im normalen Leben wird dies über die Kleidung (Sommer/Winter) geregelt.

Thermische Behaglichkeitskriterien Nicht-thermische Behaglichkeitskriterien
  • Aktivitätsgrad (Pulsfrequenz)
  • Bekleidung
  • Raumlufttemperatur
  • Raumluftfeuchte
  • Temperatur der Umschließungsflächen
  • Sauberkeit der Luft
  • Geräuschpegel/Akustik/Musik
  • Beleuchtung/Tageslicht
  • Farben (Becken, Boden, Wände, Decke)
  • Alter
  • Geschlecht

Eine Schwimmhalle erfordert ganz bestimmte Raumluftbedingungen, damit sich der Badegast wohl fühlt und so ungetrübt seinem Schwimmvergnügen nachgehen kann. 


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