Kraftwerke für den Pool

Pool beschreibt die Vorteile selbstansaugender Pumpentechnik für die Badewasseraufbereitung.

Die Umwälzpumpe hat die Aufgabe, die komplette Badewasseraufbereitung am „Leben“ zu halten. Konkret: Das abgebadete Beckenwasser aus dem Oberflächenreiniger oder dem Wasserspeicher der Aufbereitungsanlage zuzuführen und als Reinwasser wieder zurück in das Becken zu fördern.

Schwimmbadanlage

Welche Pumpen kommen zum Einsatz? Die Palette der heute hergestellten Pumpen ist allgemein sehr groß. Für den Bereich Schwimmbadumwälzung kommen hauptsächlich einstufige Kreiselpumpen zum Einsatz.

Diese bestehen im Wesentlichen aus einem Elektromotor, Pumpengehäuse mit Vorfilter, Gleitringdichtung, Flansch sowie dem Innenleben bestehend aus dem Laufrad und dem Leitapparat.

Bei Kreiselpumpen unterscheiden wir wesentliche Merkmale: normalsaugende und selbstansaugende Pumpen. Auch unterscheiden wir im Schwimmbadbereich zwischen Pumpen für den privaten Einsatzzweck und dem öffentlichen, kommunalen Bäderbereich. Die Anwendung im Bereich der Badewasseraufbereitung stellt besondere Anforderungen an die verwendeten Umwälzpumpen.

Folgende Kriterien sind dabei von Bedeutung:

  • Materialbeständigkeit gegenüber Schwimmbeckenwasser und dessen Inhaltsstoffe
  • Selbstansaugung Ausreichende Fördermenge (Volumenstrom) und Förderhöhe (Druck)
  • Schutz vor groben Partikeln
  • Einfache Handhabung
  • Geringe Geräuschemission
  • Geringer elektischer Leistungsbedarf
  • Ausreichender elektrischer und mechanischer Schutz

Die Auswahl der Materialien beschränkt sich auf badewasserbeständige Werkstoffe. Besonders geeignet sind in diesem Falle Kunststoffe wie beispielsweise verstärktes Polypropylen. Dieser Werkstoff besitzt sowohl eine sehr hohe chemische als auch mechanische Beständigkeit. Zudem hat dieser Werkstoff einen weiteren Vorteil: das geringe Gewicht gegenüber Grauguss- oder Bronzegusspumpen.

Selbstansaugende Pumpen

Während Pumpen aus Kunststoff vor allem in privaten und kleinen bis mittleren öffentlichen Bädern eingesetzt werden, kommen Guss­pumpen häufiger in größeren öffentlichen Schwimmbädern zum Einsatz. Selbstansaugende Pumpen haben den entscheidenden Vorteil, dass diese auch oberhalb des Wasserspiegels aufgestellt selbsttätig das Wasser ansaugen können. Um dies zu ermöglichen, ist der interne Aufbau der Pumpe darauf abgestimmt. Wird das Vorfiltergehäuse der Pumpe einmalig mit Wasser aufgefüllt, saugt die Pumpe nach einer kurzen Zeit das Wasser komplett an. 

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