Kraftwerke für den Pool
… Um dies zu ermöglichen, wird die Luft im Leitapparat abgeschieden, um damit ein Vakuum aufzubauen. Die Luft wird anschließend über die automatische Entlüftung im Filterbehälter abgeführt. So können die Pumpen ohne weiteres aus einem 3 m tiefer liegenden Behälter das Wasser ansaugen. Damit können sie zugänglich im Bereich der Filteranlagen aufgestellt werden, während der Wasserspeicher sich einige Meter tiefer befindet.
Auf die Reinigung achten
Normalsaugende Pumpen können, im Gegensatz zu den selbstansaugenden, keine Luft mitfördern, das heißt im Praxisbetrieb müssen diese Pumpen generell unter dem Wasserspiegel aufgestellt werden. Es ist sicherzustellen, dass der normal saugenden Pumpe immer selbstständig Wasser zufließen kann. Ist dies nicht gewährleistet, kann es zum Abriss des Förderstromes führen und die Pumpe wird über kurz oder lang ihre Tätigkeit einstellen.
Die Pumpe verfügt zudem in der Regel saugseitig über ein Haar- und Fasernsieb, welches die Pumpe vor groben Verunreinigungen schützt. Die Häufigkeit der Siebreinigung richtet sich nach dem Verschmutzungsgrad, der sich wiederum aus der Beckenwasserbelastung und den Umgebungseinflüssen ergibt.
Bei Freibädern wird die Reinigung aufgrund des höheren Schmutzanfalles häufiger erforderlich sein. Bei Kunststoffpumpen mit durchsichtigem Filterdeckel ist der Reinigungszeitpunkt relativ schnell und einfach optisch festzustellen, da der Deckel auf dem Vorfilter nicht erst entfernt zu werden braucht.
Schnittzeichnung durch die Speck-Pumpe „Badu 90“, die vorwiegend in Privatpools zum Einsatz kommt. Ohne Pumpe kann kein Pool funktionieren.
Die Auslegung der Pumpengröße erfolgt nach zwei Gesichtspunkten: erstens aufgrund des errechneten Volumenstromes für die Filtration und zweitens nach dem notwendigen Volumenstrom für die Filterspülung. Dazu führen wir das begonnene Rechenbeispiel fort: Der errechnete Volumenstrom für das Schwimmbecken beträgt 10 m³/h. Dies ist die Menge, die benötigt wird, um den Beckeninhalt innerhalb weniger Stunden aufzubereiten.
Ein Mindestdruck ist erforderlich
Diese Wassermenge jedoch muss in dem gesamten Aufbereitungskreislauf mehrere Widerstände überwinden. Das heißt die Pumpe muss also bei der Auslegung einen Mindestdruck erzeugen, der diese Widerstände sicher überwindet und dabei den geforderten Volumenstrom erreicht. Der Widerstand wird deshalb auch mit der Einheit eines Druckes versehen (bar, Pa oder häufig in mWS – m Wassersäule). …









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