Kraftwerke für den Pool

Dazu zählen insbesondere der Filterwiderstand (inkl. Filterspülarmatur), Rohrleitungswiderstand, Widerstand im Wärmetauscher, geodätische Förderhöhe (bei Becken mit Überflutungsrinne), Widerstand an der Einströmstelle im Becken. Der gesamte Widerstand sollte im Einzelfall für jede Aufbereitung ermittelt werden.

Die Einzelwiderstände lassen sich jedoch einfach mit Hilfe von Rohrleitungsdiagrammen sowie Herstellerangaben für die Filter, Filterspülarmaturen und Wärmetauscher ermitteln. Für das Beispiel kann ein Widerstand von ca. 0,8 bar angenommen werden. Mit diesem Widerstand und dem Volumenstrom liegt bereits der erste Betriebspunkt der Pumpe fest (10 m³/h/0,8 bar).

Pumpe von Speck Pumpen Um die richtige Pumpe und ihre Leistung bestimmen zu können, sind die jeweiligen Widerstände, der Volumenstrom und der Widerstand durch die Filterspülung zu errechnen. Mit diesen Kennzahlen lässt sich die richtige Pumpe auswählen. Die Schemazeichnung zeigt die Kennzahlen der Speckpumpe „Badu 90“.

Der zweite Betriebspunkt ergibt sich aus der Filterspülung. Durch die Umkehrung der Fließrichtung und der Ableitung des Filterspülwassers in die Abwasserleitung ergibt sich ein anderer Widerstand. Bei kleineren Filteranlagen und Schwimmbecken mit Oberflächenreinigern ist der Widerstand bei der Filtration und Filterspülung ähnlich. Mit dem ermittelten Betriebspunkt kann man nun die geeignete Pumpe auswählen. Jede Pumpe besitzt eine eigene Pumpenkennlinie mit Förderhöhe (Druck) als Funktion des Volumenstromes dargestellt.

Die geeignete Pumpe ist die, auf deren Kennlinie dieser Betriebspunkt liegt bzw. die nächste sich darüber befindliche Kennlinie. Bei größeren Filteranlagen und Schwimmbecken mit Überflutungsrinne weichen die beiden Betriebspunkte für Filtration und Filterspülung voneinander ab. In diesem Falle muss die Pumpe so ausgewählt werden, dass beide Betriebspunkte auf einer Pumpenkennlinie liegen. Bei größeren Volumenströmen können auch zwei oder mehr Pumpen zum Einsatz kommen.

Damit der Betrieb der Pumpe möglichst wirtschaftlich ist, sollte darauf geachtet werden, dass die Strömungsgeschwindigkeiten in den Rohrleitungen nicht zu hoch werden. Je höher die Geschwindigkeit, umso größer wird der Widerstand. Als gute Auslegungswerte gelten für Saugleitungen eine Strömungsgeschwindigkeit bis 1,5 m/s und bei Druckleitungen bis ca. 2,0 m/s. 

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