Kreative Formengebung

Pool-Wandmalerei Die Malerei nimmt geschickt einige Architekturelemente des Raumes auf.

Verbindungen zwischen Wohnbereich und Schwimmbad werden noch zusätzlich auf anderen Wegen erzeugt: So können die Bauherren von ihrem Schlafzimmer aus direkt in die Schwimmhalle gelangen: In wenigen Schritten sind sie auf der Empore über dem Pool und eine, in ihren Dimensionen schon an Hollywoodfilme erinnernde Treppe, führt sie hinab in ihren Wellnessreich. Auch wenn die Form des Pools vorgegeben war, so bestand für das Team von Arosa noch genügend Spielraum, um seine Schwimmbadkompetenz einbringen zu können. Zum Beispiel die Treppe: Die als Podest ausgebildete Treppe als Entree in den Pool hat verschiedene Funktionen, zu denen natürlich auch der sichere Einstieg in den Pool gehört. Die Stufen sind aber auch mit Luftsprudeldüsen ausgestattet, so dass sich auf Knopfdruck die ruhige Wasseroberfläche in eine brodelnde Quelle verwandeln lässt.

Schwimmbad Die aufwendige Treppe stellt die Verbindung zwischen dem Podest, dem Übergang zum Wohnbereich und dem Schwimmbad dar.

Auf der anderen Seite führt die Treppe zu einer Luftsprudelbank, auf der die Bauherren bequem Platz nehmen und den angenehmen, prickelnden Effekt der Luftsprudel- und Massagedüsen genießen können. Ansonsten ist der Pool, der mit 7,50 m Länge und 4,83 m Breite Normalmaße aufweist, mit Wasserattraktionen vom Feinsten ausgestattet: Neben mehreren Scheinwerfern sind dies eine leistungsfähige Gegenstromanlage, die die Bauherren zum aktiven Schwimmen benutzen können, aber auch eine Luftsprudelplatte im Beckenboden, mit der ein sprudelnder Quell im Becken erzeugt werden kann.

Auf Anraten von Reinhard Arold wurde die gesamte Technik des Pools wartungsfreundlich im Keller direkt neben dem Schwimmbecken untergebracht. Hier sind aufgeräumt und sauber die Sopra-Filteranlage, Mess- und Regeltechnik, die Sopra-Desinfektionsanlage und das Klima- und Lüftungsgerät untergebracht. Reinhard Arold bevorzugte in diesem Fall eine Herget-Lüftungsanlage mit rekuperativer Wärmerückgewinnung, die immer mit einem hohen Anteil an Frischluft arbeitet, so dass der sehr hohe Raum jederzeit angenehm temperiert ist.

Die Klimaanlage arbeitet, genauso wie die gesamte Schwimmbadtechnik, fast völlig wartungsfrei. Wegen der Holzsparren an der Decke und den Übergängen wurden in diesem Fall eine innenliegende Dampfsperre und eine äußere Wärmedämmung verwendet. Da die Raumtemperatur immer 4° C höher liegt als die Wassertemperatur, sind ein jederzeit behagliches Klima im Raum und eine warme Wand gewährleistet, so dass von der Behaglichkeit her praktisch kein Unterschied zu den Wohnräumen besteht.

Weitere Informationen:
Arosa GmbH

Dieser Artikel ist in Ausgabe 41 des pool Magazins erschienen.

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