Schwimmhalle im Glaspalast
… Sie wirken aber optisch wie zwei selbständige Gebäude. Henne: „Beide Gebäudeteile sind in einem Stück geplant worden. Diese Lösung, das Projekt in zwei Gebäuden unterzubringen, wurde gewählt, da ein Gebäude zu voluminös ausgefallen wäre und der Neubau die Nachbargebäude nicht zu stark überragen sollte.“
Entsprechend der Hanglage des Grundstücks wird die Schwimmhalle vom Wohnhaus um eine Geschosshöhe überragt.
Im Verbindungsgang sind WC, Duschen und das Tauchbecken integriert. Dem Davinci-Stil entsprechend wirken Schiebetüren als Raumteiler oder schaffen Durchblick zum Nachbarraum hin.
Was die Schwimmhalle selbst betrifft, so wurde hier auf Vorschlag von Bernd Henne ein Sopra-Becken mit PVC-Folienboden eingebaut.
Diese Mischung aus einem reinen Folienbecken, wie es ursprünglich geplant war, und einem Fertigbecken wurde aus Kostengründen gewählt. Das 4 x 10 m große Becken steht jetzt auf einer Bodenplatte aus Beton und besteht aus Wandelementen und einem PVC-Folienboden, der angeschweißt wurde.
Das Skimmerbecken wurde außerdem mit einer Gegenstromanlage sowie mit Massagedüsen in der Treppe ausgestattet.
Auf Anraten von Bernd Henne bekam das Becken noch einen Rollladen spendiert, der in einer Nische unmittelbar im Becken integriert ist.
Ausgestattet ist der Pool mit Sopra-Schwimmbadtechnik, die direkt in einem Beckenumgang im Untergeschoss platziert ist. Zur Ausstattung gehört ein Mehrschichtfilter, Desinfektion mit Soprazon-Gerät, dazu kommt Sopratest zur Messung und Korrektur des Chlor- und pH-Werts sowie ein pH-Korrekturmittel. …