Pumpentechnik im Überblick

Pumpe ist nicht gleich Pumpe, denn jedes Gerät wird für ein spezielles Einsatzgebiet gefertigt. Ein Überblick.

Pumpe ist nicht gleich Pumpe, denn jedes Gerät wird für ein spezielles Einsatzgebiet gefertigt.

Nach Art ihrer Konstruktion unterscheidet man: Kolbenpumpen, Kreiselpumpen, Ventilatoren usw.

Für Wasser als gepumptem Medium sind die bekanntesten Ausführungen die Tauchpumpe, die Heizungspumpe und für die Schwimmbadtechnik die Filterpumpe.

hoersch-neu.jpgDie Filterpume ist das Herz jeder funktionierenden Schwimmbadanlage.

Alle Pumpen, egal welcher Ausführung, haben eins gemeinsam: sie erzeugen auf der Saugseite einen Unterdruck, der theoretisch nur so hoch sein kann, wie der atmosphärische Druck auf die Erde von rund 10,33 Meter Wassersäule (m WS). Diese Bezeichnung wurde nach und nach über at-atü, bar bis nunmehr hektopascal umbenannt.

Welchen Unterdruck eine Pumpe erzeugen kann, ist konstruktionsabhängig und je präziser die Pumpe gefertigt ist, umso näher erreicht sie den theoretischen Wert. In der Praxis liegt dieser bei etwa 8 bis 8,5 m WS.

Eine Filterpumpe sollte nie trocken angefahren werden, weder als Neuanlage noch bei der Wiederinbetriebnahme im Frühjahr.

Druck statt Unterdruck hingegen zu erzeugen ist kein Problem. Beispiel: ein Hochdruckreiniger für den privaten und gewerblichen Bereich erreicht mühelos 100 bar, was im Vergleich 1.000 m WS entspricht.

Der „Personalausweis“ jeder Pumpe ist ihre Kennlinie, aus der sich ihre Leistung beim entsprechenden Betriebsdruck ablesen lässt. Absolut falsch ist daher, einer Pumpe nur eine Fördermenge zuzuschreiben, wie beispielsweise 10 cbm/h, jedoch nicht anzugeben bei welchem Gegendruck.

Je mehr Druck die Pumpe überwinden muss, umso geringer wird natürlich ihre Fördermenge. 


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