Pumpentechnik im Überblick

Leicht zu demonstrieren ist dies bei einem verschmutzten Sandfilter oder noch einfacher durch Zudrehen eines Schiebers in der Druckleitung. Der Druck am Manometer würde ansteigen, die Fördermenge absinken (s. Abbildung 1).

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Was Pumpen leisten


Kennlinien hängen immer “in der Luft”, sie berühren nicht die Koordinaten. Es gibt keine Leistung 0 bei größter Förderhöhe, und eine Förderhöhe 0 bei größter Fördermenge gibt es ebenfalls nicht. Bei Betriebspunkten, die näher an den Koordinaten liegen, handelt es sich um den instabilen Bereich, der zur Beschädigung der Pumpe führt.

Wird beispielsweise ein Absperrorgan in der Leitung geschlossen und die Fördermengen dadurch 0, dann muß die Pumpe gegen den geschlossenen Schieber drücken, also höchsteFörderhöhe bringen, was nicht geht. Durch die Stromaufnahme des Motors und keine Leistungsabgabe erwärmt sich dieser bis zum Wicklungsschaden.

Flache Kurven sidn vorzuziehen, da sie ein gleichmäßigeres Betriebsverhalten ergeben. Ändert sich bei Kurve I der Druck, verändert sich sofort erheblich die Fördermenge, anders als bei Kurve II.

Unterschieden wird bei den Schwimmbadpumpen zwischen normalsaugenden und selbstansaugenden.

Die normalsaugenden Pumpen müssen unter Wasserspiegeloberkante stehen oder „ausgepumpt“ bzw. angesaugt werden, weil sie sich nicht selbst das Wasser „holen“ können, wie dies mühelos die selbstansaugenden Pumpen tun.

Diese können auch höher stehen als der Wasserspiegel, haben dann natürlich Leistungsverlust durch das Ansaugen und den „Verlust“ der Höhendifferenz und werden auch etwas lauter.

Konstruktionsbedingt haben die selbstansaugenden Pumpen immer ein schützendes Vorsieb vor dem Laufrad, was sich durch Öffnen des Vorsieb-Deckel jederzeit leicht reinigen lässt.

Bei normalsaugenden Pumpen wird hierauf leider oft aus Kostengründen verzichtet, die Folge sind Verstopfungen und Schäden der Laufräder bzw. des Motors.

Ein externes Vorsieb kann jedoch zusätzlich montiert werden. Auch verändert sich die Fördermenge durch lange oder schwierige Ansaugstrecken. Wobei nicht vergessen bleiben darf, die bereits obengenannte begrenzte Ansaughöhe hinsichtlich des möglichen erreichbaren Unterdrucks.

Größere Rohrdimensionen sind vorteilhafter, weil der Rohrwiderstand geringer wird, um die bereits genannte physikalisch begrenzte Ansaughöhe weitgehend auszunutzen. 


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