Pumpentechnik im Überblick
… Unsinnig ist auch die gut gemeinte, aber falsch angeordnete Montage von Rückschlagventilen in die Saugseite, damit eine höherstehende Filterpumpe immer die notwendige Wassersäule zur Verfügung hat und nicht erst mühsam heranschaffen muss.
Rückschlagventile können klemmen, halten sowieso kaum längere Zeit dicht und sind für die Pumpe umso schwerer zu öffnen, je besser sie funktionieren (vielleicht sogar noch mit Federdruck oder großem Gewicht).
Rückschlagvorrichtungen gehören hinter die Pumpe in die Druckleitung, damit sie mühelos aufgedrückt werden können. Sie erfüllen dort den gleichen Zweck, wenn Anschlüsse und Vorsiebdeckel der Pumpe einwandfrei dicht sind, wovon im Normalfall auszugehen ist.
Vor der Pumpe ist selbstverständlich ein dicht schließendes Absperrorgan notwendig für Wartungs- und Montagearbeiten.
Trotz der Langlebigkeit heutiger Pumpen ist eine regelmäßige Überprüfung ratsam und einige Spielregeln beim Einsatz sind zu beachten. So sollte das Vorsieb regelmäßig gereinigt werden und nicht eine Zweckentfremdung als Bauwasserpumpe stattfinden.
Grund: Sand, besonders in größeren Mengen und andere feste Verunreinigungen mag die Filterpumpe überhaupt nicht.
Konsequenz: Sie wehrt sich nicht lange, sie verabschiedet sich einfach. Eine Filterpumpe sollte nie trocken angefahren werden, weder als Neuanlage noch bei der Wiederinbetriebnahme im Frühjahr. Auch ein neuer Automotor wäre ohne Motoröl nach wenigen Umdrehungen im Jenseits.
Hilfreich ist auch das Andrehen der („stromlosen Pumpe“) vor jeder Inbetriebnahme am Lüfterrand des Motors. Hier kann man mit einem kleinen Schraubenzieher das Lüfterrad etwas bewegen, um bei wassergefüllter Pumpe die Gleitringdichtung (GLRD) kurz vor Inbetriebnahme zu deblockieren. Seit dies von unseren Monteuren generell so gehandhabt wird, haben wir weniger undichte Gleitringdichtungen.
Die Schwimmbadpumpe mag übrigens auch keinen Frost. Der Entleerungsstopfen am Vorsiebgehäuse sollte im Winter herausgedreht und der Deckel geöffnet werden zur Belüftung, damit auch wirklich kein Wasser zurückbleibt.
Tips für den Einbau
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