Sauer macht nicht lustig
Die Balance zwischen Säuren und Basen ist der Schlüssel zur Gesundheit und Vitalität.
„Sorge gut für Deinen Körper“, lautet ein chinesisches Sprichwort, „er ist der einzige Platz, an dem Du leben kannst.“
Ernährung und Gesundheit sind unverzichtbar miteinander verbunden. Mit Messer und Gabel lassen sich zwar keine grauen Haare verhindern, aber beispielsweise vorzeitige Falten, unschöne Rettungsringe, quälende Darmprobleme und auch so mancher Herzinfarkt.
Die Balance zwischen Säuren und Basen im menschlichen Körper ist der Schlüssel zu Gesundheit, Vitalität und schönem, weil gesundem Aussehen. Gesunde Ernährung setzt bewusstes Essen und Trinken voraus.
Bis zu 85 Prozent unserer täglichen Nahrungsaufnahme besteht heute aus säurebildenden Lebensmitteln wie beispielsweise Süßwaren (Essigsäure), Kaffee, schwarzer Tee und Wein (Gerbsäure) sowie Limonaden (Phosphorsäure) und Fleisch (Harnsäure).
Schweinefleisch wird im Körper gar zu hoch aggressiver Schwefelsäure verstoffwechselt, Süßstoffe erzeugen Ameisensäure.
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Muttermilch ist basisch
Übersäuerung ist eine gefährliche Zivilisationskrankheit, die in der Regel unterschätzt wird: Erkrankungen von Bauchspeicheldrüse, Leber und Gallenblase, Magengeschwüre, Osteoporose, Rheuma, Arthrose, Pilzinfektionen, Zahnschäden sowie chronische Müdigkeit sind häufig die Folge eines gestörten Säure-Basen-Gleichgewichts im Körper.
Ist der Körper übersäuert, schützt er sich, indem er Säuren neutralisiert, da es sonst zu Schädigungen kommt.
Er greift zum „Notprogramm“ und lagert die Schlacken dort ab, wo sie den geringsten Schaden anrichten können, vor allem im Fett- und Bindegewebe – dadurch entsteht bei Frauen Cellulite –, aber auch in Händen und Füßen.
Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken – der Mensch an den Füßen: Unangenehm riechender Fußschweiß ist ein sicherer Hinweis auf Übersäuerung. …