Schwimmbad-Abdeckungen

Ebenso wie es unterschiedliche Pooltypen gibt, ist auch der Markt der Abdeckungssysteme vielfältig. Energie- und Geldsparen können alle. Je nach Pool und Komfortanspruch können Kunden zwischen folgenden gängigen Abdeckungen wählen. Lassen Sie sich von Ihrem Schwimmbadbaufachunternehmer beraten, welche Abdeckung Ihren individuellen Ansprüchen am besten gerecht wird.

Die Abdeckungsarten – jeder
Pool findet sein Deckelchen

Folien-Schutzabdeckung:

Sie liegt auf dem Beckenrand und besteht aus einem PVC-Gewebematerial mit eingearbeiteten Trägersystemen und integrierten Regenwasserabläufen. Bei entsprechender Montage besteht Unfallschutz.

Feinnetz:

Feinnetze werden über den Beckenrand gespannt. Sie sind aufgrund der Maschenweite wasserdurchlässig. Schmutz – wie z.B. Laub oder Äste – haben allerdings keine Chance, ins Beckenwasser zu gelangen. Der Name „Feinnetz“ sagt bereits deutlich, dass diese Abdeckungsart nicht begehbar ist.

Aussenpool Zu oder auf? Die Abdeckung in Farbe des Pools integriert sich harmonisch in die Badelandschaft.

Luftpolsterfolie:

Vergleichbar mit einer Schutzpolsterung zum Transport von Zerbrechlichem ist die Luftpolsterfolie die einfachste Ausführung der Abdeckungs-systeme. Sie wird – mit den Luftpolstern nach unten – auf die Wasseroberfläche aufgelegt. Es versteht sich von selbst, dass die Folie weder Mensch noch Tier tragen kann.

Sicherheitsnetz:

Ebenso wie die Feinnetze werden auch die Sicherheitsnetze über den Pool gespannt. Allerdings halten sie - bei richtiger Installation - im Notfall das Gewicht eines Menschen aus und tragen so zum Unfallschutz bei.

Schaumfolienabdeckung:

Ähnlich wie die Luftpolsterfolie schwimmt auch die Schaumfolienabdeckung auf der Wasseroberfläche. Die Oberseite der Abdeckung besteht aus einem witterungsbeständigen PVC-Gewebematerial, die Unterseite aus einem isolierenden PU-Schaum. Ebenso wie die Luftpolsterfolie ist auch die Schaumfolienabdeckung nicht begehbar.

Rollladenabdeckung:

Hohen Komfortansprüchen gerecht werden Rollladenabdeckungen. Sie bestehen aus schwimmenden Kunststoffprofilen – wahlweise mit Solarfunktion. Je nachdem ob die Wickelvorrichtung oberhalb oder unterhalb der Wasserlinie angebracht wird, unterscheidet man zwischen Überflur- oder Unterflurabdeckungen. In Zusammenspiel mit einem um das Becken installierten Handlauf oder einer Auflagekante unter dem Wasserspiegel sind Rollladenabdeckungen - je nach Ausführung – begehbar und können so die Sicherheit am Pool erhöhen.

Hubabdeckung:

Ähnlich wie ein Deckel liegt die Hubabdeckung auf dem Schwimmbecken und wird bei Benutzung über ein Hubsystem nach oben gefahren. Man schwimmt also unter dem „geöffneten Dach“, das im geschlossenen Zustand – je nach Ausführung – in der Lage ist, das Gewicht eines Menschen zu tragen.

Dieser Artikel ist in Ausgabe 44 des pool Magazins erschienen.

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