Schwimmhallen-Entfeuchtungs-Systeme

GEA-Fricostar F800 Truhengeräte wie das GEA-Fricostar F800 sind kompakt und leicht zu installieren.

Ein Beispiel für Entfeuchtungsgeräte ist der GEA Fricostar F800 der GEA Happel Klimatechnik GmbH, Herne. Es eignet sich besonders für private Schwimmhallen mit einer Beckenfläche bis zu 50 qm und entzieht der Hallenluft mit einem Scroll-Kompressor die Feuchtigkeit.

Er saugt die Luft dazu an und kühlt sie bis unter den Taupunkt, bei dem die Luft keine Feuchtigkeit mehr aufnimmt. Dadurch schlägt sich die Feuchtigkeit an den kalten Flächen des Verdampfers als Kondenswasser nieder und wird anschließend abgeführt.

Eine Wärmerückgewinnung vermeidet Energieverluste und temperiert die Luft, bevor sie wieder in die Halle strömt. Dieses Gerät arbeitet im Einsatzbereich von 22 Grad Celsius/40 Prozent rel. F. bis 36 Grad Celsius/60 Prozent rel. F.

Für die Auslegung nach VDI-Richtlinie lauten die typischen Werte 28 Grad Celsius Wasser bei 30 Grad Celsius Luft und 54 Prozent rel. F. In Standardausführung kann das exemplarisch beschriebene Entfeuchtungsgerät bis zu 3,4 kg/h Entfeuchtungsleistung erbringen.

Der optional erhältliche Beckenwasserkondensator steigert die Leistung – wegen der größeren Kondensationsfläche – um 0,5 kg/h. Das führt zu einem höheren Wirkungsgrad.

Die zurück gewonnene Wärme kann dem Beckenwasser zugeführt werden, was die statische Heizung entlastet.

Besitzer kleinerer Becken (bis 20 oder 25 qm) benötigen dann nicht einmal zusätzliche Energie, um die Wassertemperatur konstant zu halten; nur nach dem Wasserwechsel ist eine weitere Wärmezufuhr notwendig.

Bei größeren Pools sorgt der Beckenwasserkondensator immerhin dafür, dass die von einem Heizungssystem zu liefernde Leistung zum Stabilisieren der Wassertemperatur bis zu 2,9 kW geringer ausfällt.

Ein weiterer Vorzug eines Beckenwasserkondensators ist, dass sich die Schwimmhalle beim Umluftbetrieb nicht schnell überhitzt. Gerade im Sommer empfinden viele es als angenehm, wenn die Wärme dem Wasser zugute kommt statt die Hallenluft zu erhitzen.

Mehrausgaben in Höhe von zirka 400 Euro machen sich also zum einen als Plus an Komfort bemerkbar, zum anderen amortisiert sich die Investition in das Zubehör über die Kostenersparnis bei der statischen Heizung. 

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