Schwimmhallen-Entfeuchtungs-Systeme

Je nach Betriebsbedingungen und Heizungssystem sind die Mehrkosten für den Beckenwasserkondensator schon nach zwei Jahren durch die geringeren Betriebskosten kompensiert.

Leistungen auf einen Blick

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Ein auf Wunsch erhältlicher Wärmetauscher gestattet den Betrieb des Entfeuchtungsgeräts mit Außenluftanteilen. Einige Kilowatt Heizleistung reichen selbst im Winter aus, damit die Frischluft auf das erforderliche Maß erwärmt wird.

Im Sommer kann der Frischluftanteil dazu beitragen, die Luft in der Schwimmhalle zu verbessern. Das ist besonders für diejenigen interessant, die nur über eingeschränkte oder keine Lüftungsalternativen verfügen, zum Beispiel weil das Schwimmbad im Keller liegt und keine Fensterfassade besitzt.

Beide Komponenten – Beckenwasserkondensator und die Zusatzheizung – können zum Beispiel bei der GEA Happel Klimatechnik einzeln oder gemeinsam als Zubehör bestellt werden.

Wer seine Entfeuchtungsanlage lieber außerhalb der Schwimmhalle in einem frostfreien Nachbarraum aufstellen möchte, kann den F800 ohne Gehäuse, dafür mit Zubehörteilen für die Hinterwandmontage bestellen.

Auf der Schwimmbadseite verraten dann nur noch je ein Lufteinlass und ein Auslass, wo sich das Gerät befindet. Architekten und Bauherren stehen dadurch zusätzliche Alternativen bei der Gestaltung der Schwimmhalle offen.

Möglich ist zudem das Parallelschalten zweier Entfeuchtungsgeräte. Das erlaubt zum Beispiel ihren Einsatz in größeren, privaten Pools oder steigert die Entfeuchtungsleistung, um der Verdunstung durch Whirlpools oder Gegenstromanlagen Rechnung zu tragen.

Die für das jeweilige Schwimmbad erforderliche Entfeuchtungsleistung lässt sich anhand von Auslegungsdiagrammen (siehe Grafik) ermitteln; Whirlpools oder Gegenstromanlagen werden mit Hilfe der VDI-Richtlinie 2089 in die Berechnung einbezogen.

Dieser Artikel ist in Ausgabe 35 des pool Magazins erschienen.

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