Solar-Energie

Handelt es sich um ein Freibad mit einer Wasserfläche von 32 qm sowie einer vorhandenen Abdeckung, werden Schwimmbadabsorber mit einer Gesamtfläche von 32 cbm x 0,7 = 22 qm benötigt.

Hinzu kommt nun die Frage, wie werden die Absorber angeordnet.

Nachwachsende Bäume stören

Aufgrund der Sonneneinstrahlung in den Sommermonaten wäre eine Anordnung nach Süden ausgerichtet und mit einer Neigung von 30 Grad zur Waagerechten ideal.

Dies ist jedoch nicht immer möglich, weshalb zur einfachen Planung Korrekturfaktoren zur Ermittlung der erforderlichen Absorberfläche herangezogen werden.

Bei der Anordnung von Absorbern sollte auch darauf geachtet werden, ob Bäume, hochwachsende Pflanzen oder mögliche Neubauten die zukünftige Einstrahlung behindern können.

Es ist nicht selten der Fall, dass nach einigen Jahren die Wärmeleistung der Absorber zurückgeht, wegen eines neuen Hauses auf Nachbars Grundstück oder die Tanne statt 3 m nun 8 m aufweist und damit einen unerwünschten Schattenspender darstellt.

Damit später möglichst hohe Wirkungsgrade und ein einwandfreier Betrieb gewährleistet werden, sind einige Gesichtspunkte bei der Installation zu beachten.

Damit die Platten gleichmäßig und vollflächig durchströmt werden, müssen die Zuleitungen und die Rückläufe so sein, dass überall in etwa gleiche Rohrleitungswiderstände vorliegen (Tichelmann-Prinzip).

Immer von unten nach oben

Zudem ist auf die Rohrleitungsführung zu achten, dass die Absorber von unten nach oben durchströmt werden. Nur dann können diese auch vollständig entlüftet werden.

Die Be-/Entlüftung ist an die höchste Stelle des Systems zu setzen. Luft im System verursacht zum einen störende Geräusche und zum anderen wird dadurch der Wirkungsgrad gesenkt.

Sofern einfach zugänglich und möglich, kann eine ungleichmäßige Durchströmung dadurch festgestellt werden, indem man mit der Hand die Fläche abtastet.

Stellen, welche nicht oder nur unzureichend durchströmt werden, erwärmen sich viel stärker, da die Wärme mangels Wasser nicht abgeführt werden kann.

Je nach Lage der Absorberplatten sind Rohrleitungswiderstände und Förderhöhen durch die Pumpe zu überwinden. Oftmals reichen bestehende oder Standardschwimmbadpumpen aus.

In besonderen Fällen kann es jedoch erforderlich sein, eine etwas stärker bemessene Pumpe einzusetzen.

Bei bestehenden Anlagen sollte man sich vom Hersteller die Kennlinie der Pumpe geben lassen.

Die Befestigung auf dem Dach oder auf anderen Flächen ist nach Rücksprache beispielsweise mit einem fachkundigen Dachdecker auszuführen.

Je nach Ziegelform oder Dachkonstruktion gibt es unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten. Unabhängig davon sollte jedoch generell darauf geachtet werden, dass die Befestigung so erfolgt, dass eine Längenänderung durch Temperaturschwankungen berücksichtigt wird.

Ebenfalls sollten die Platten bei einer waagrechten oder nur leicht geneigten Anordnung bei einer Außerbetriebnahme und Überwinterung leicht zu entleeren sein. 

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