Studie: Effektive Energiekosten
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Beispiel 2: Energiekosten einer ebenerdigen Niedrigenergie-Schwimmhalle mit Fensterfront
| Hallenfläche | 85 qm |
| Beckenfläche | 40 qm |
| Lufttemperatur | 30 Grad Celsius |
| Rel. Luftfeuchte | 60 Prozent (2 Std./Tag), 70 Prozent (22 Std./Tag) |
| Wassertemperatur | 28 Grad Celsius |
| k-Wert Außenwand | 0,35 W/qmK |
| k-Wert Dach | 0,22 W/qmK |
| k-Wert Fenster (30 qm Süd/West) | 0,7 W/qmK (Verglasung), 1,5 W/qmK (Rahmen) |
| k-Wert Fußboden | 0,35 W/qmK |
| k-Wert Becken | 0,7 W/qmK |
| Beckenabdeckung | Nein |
| Luftentfeuchtung | Zentral mit Klimaanlage und rekuperativer Wärmerückgewinnung |
| Transmissionswärmebedarf (Halle und Becken) | 12600 kWh/Jahr |
| Lüftungswärmebedarf (Verluste, Gewinne) | 4200 kWh/Jahr |
| Heizölbedarf | 2400 Liter/Jahr |
| Strombedarf | 1200 kWh/Jahr |
| Energiekosten | 1440,- Euro/Jahr |
| Tägliche Energiekosten: | 4,- Euro/Tag |
Auffällig ist der extrem niedrige Heizenergieverbrauch von sogenannten Niedrigenergie-Schwimmhallen, der mit unter 2000 Litern Öl pro Jahr ermittelt wurde. Nach Angaben des EN-OP-Institutes handelt es sich dabei bereits um Praxiswerte. Demnach sind private Schwimmhallen heute mit ca. 3 bis 4 Euro pro Tag beheizbar (Beispiel 1 und Beispiel 2).
Die Vorgaben der Energieeinsparverordnung gelten auch für Schwimmhallen. Demnach müssen die Wände, das Dach und die Fenster künftig den Mindestanforderungen der geltenden Verordnungen entsprechen. Dabei ist die innen liegende Wärmedämmung und Dampfsperre heute zum Standard geworden. Das ISO-PLUS-SYSTEM ist beispielsweise seit 30 Jahren bewährt. Nahezu alle gewünschten Gestaltungen sind damit sicher realisierbar. Jede Konstruktion wird bauphysikalisch zertifiziert.
Damit ist der Bauherr auf der sicheren Seite und die Energiekosten spielen bei deutlich unter 5 Euro pro Tag keine wesentliche Rolle mehr.