Warum Rückspülen?
Schwimmbadfilter müssen von Zeit zu Zeit rückgespült werden. Pool erläutert warum.
Eine Filteranlage besteht aus Pumpe und Filterbehälter, in dem ein entsprechendes Filtermedium untergebracht ist.
Über geeignete Entnahmevorrichtungen im Schwimmbecken (Oberflächenabsauger, Rinnensysteme, eventuell Bodenabsaugung) gelangt das Schwimmbeckenwasser über ein Rohrsystem durch die Pumpenkraft nach der Reinigungsphase im Filterbehälter wieder über Einläufe ins Becken zurück.
Grundsätzlich gilt: Filteranlagen sollen im Beckenwasser befindliche Fremdstoffe festhalten, wie mechanische Verunreinigungen, (beispielsweise Blätter, Insekten oder Schmutz vom Boden über ein Bodenabsauggerät), ausgeflockte Bestandteile (beispielsweise Kosmetik-Reste, Sonnenöl oder Schweiß) sowie durch Desinfektionsmittel (Chlor, Brom, Sauerstoff usw.) oxidierte Fremdstoffe (Keime, Bakterien u.a. ).
Fazit:
Auch wenn Beckenwasser augenscheinlich klar ist, enthält es doch so viele Fremdstoffe, daß von Zeit zu Zeit die Reinigung des Filtermediums erforderlich wird.
Dies wird durch eine Erhöhung des Filterwiderstandes erkennbar, der an einem Manometer angezeigt wird. Je mehr Schmutz im Filter hängt, um so höher steigt der vom Manometer angezeigte Druck bis zur Notwendigkeit der “Rückspülung.”
Konkret:
Diese Rückspülung ist erforderlich, wenn der Anfangsbetriebsdruck bei sauberer Füllung um einen Wert von 0,3 bis 0,5 bar gestiegen ist.
Die Rückspülung erfolgt durch Umkehrung der Wasserrichtung im Filterkessel. Hierzu werden in der Regel entsprechende Ventile verstellt oder bei moderneren Filteranlagen durch Einstellung der gewünschten Filterfunktion an einem Mehrwegeventil. …