Warum Rückspülen?

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Das Filtermedium wird jetzt von unten durchströmt, bei richtiger Dimensionierung angehoben und aufgelockert, so daß der Schmutz über den Ablauftrichter (beim Filtern Einlauftrichter) in den Abwasserkanal abgeführt wird.

Beim Rückspülen entsteht also ein Beckenwasserverlust, der sich aus der Pumpenleistung beim Rückspülen und der Rückspülzeit errechnen läßt. Es muß solange rückgespült werden (ca. 5-10 min.), bis am eingebauten Schauglas wieder klares Wasser erkennbar ist.

Wasserpflegemittel sollten erst wieder nach dem Rückspülen zugeführt werden, da sie sonst unnötig beim Rückspülen anteilig verloren gehen. Nach dem Rückspülen ist auch ein günstiger Zeitpunkt für die Randreinigung an der abgesenkten Wasserlinie.

Aus der Funktionsbeschreibung wird erkennbar, daß eine größere Menge Filtermedium eine bessere Filterwirkung erzielt und auch längere Rückspülintervalle zur Folge hat.

Höhere Filterkessel werden als Mehrschichtfilter mit unterschiedlichen Korngrößen der einzelnen Schichten sowie auch unterschiedlich geschichtetem Material beschickt, wie beispielsweise Basalt oder Silikaten.

Ein Sandwechsel ist erforderlich, wenn nach längerer Betriebszeit der notierte Anfangsbetriebsdruck nicht mehr erreicht wird, weil sich allmählich eine geringe Restverschmutzung mehr und mehr addiert hat.

Oder es werden die Rückspülzeiten länger, um den Schmutzeintrag über die Einlaufdüsen ins Becken nach dem Rückspülen zu verhindern.

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