Wasser-Analyse leicht gemacht

Ohne Wasseranalyse kein sauberes Wasser: Pool zeigt, wie es schnell und einfach gehen kann.

Zum Einmaleins der Schwimmbadwasserpflege gehört die Wasseranalyse mindestens einmal pro Woche.

Beim Wassercheck ist es ähnlich wie beim Arzt”, sagt Richard Brückner, Marketingleiter bei Bayrol. “Bevor irgendwelche Medikamente verabreicht werden, muss erst einmal eine richtige Diagnose erstellt werden.”

Tut man das bei der Schwimmbadwasserpflege in Form der Wasseranalyse nicht, so pflegt man sein Poolwasser praktisch im Blindflug”, so Brückner, “und ohne Wasseranalyse gibt es kein sauberes Wasser”. Zwar kann es ohne Wassercheck mal zufällig gut gehen, tut es aber im Regelfall nicht.

schnelle_kontrolle_2_sfa.jpgOhne Diagnose pflegt man sein Poolwasser im Blindflug.

In den letzten fünf bis zehn Jahren konnten wir erfreulicherweise feststellen, dass immer mehr Schwimmbadbesitzer tatsächlich mindestens einmal pro Woche ihr Wasser überprüfen. Aber erstaunlicherweise gibt es immer noch eine nicht unbeträchtliche Anzahl an Leuten, die ihr Schwimmbadwasser entweder überhaupt nicht, nicht regelmäßig oder falsch messen”, weiß Wasserpflegespezialist Brückner.

Das hat dann natürlich entsprechende Konsequenzen: Schlechte Wasserqualität, unnötiger Ärger und Arbeit sowie Verschwendung von Pflegemitteln, also unnötige Kosten.

Es sind immer mindestens zwei Werte zu bestimmen: Der pH-Wert und der Gehalt an Desinfektionsmittel (Chlor, Aktivsauerstoff oder Brom).

Dem pH-Wert kommt bei der Wasseraufbereitung eine Schlüsselrolle zu. Er muss stets zwischen 7,0 und 7,4 liegen. Ist der pH-Wert zum Beispiel zu hoch, so kann das eingesetzte Desinfektionsmittel seine Wirkung nicht ausreichend entfalten. Beträgt zum Beispiel der pH-Wert 7,8 statt 7,0 , so geht die Wirkung von Chlor um 40 Prozent zurück. Ist der pH-Wert dagegen zu niedrig, so kann es unter anderem zur Korrosion von Metallteilen des Schwimmbades kommen.

Weiterhin ist wöchentlich der Gehalt an Desinfektionsmittel zu bestimmen. Der liegt zum Beispiel beim Chlor idealerweise zwischen 0,3 und 0,6 mg/l (freies Chlor). Ist der Gehalt an Desinfektionsmittel zu niedrig, so kommt es zur Bildung von Keimen und Algen. Folge: Trübes und grünes Wasser, Algenwachstum

Zur Wasseranalyse stehen grundsätzlich zwei Verfahren zur Verfügung: Die Teststreifen QuickTest und der Pool-Tester. 


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